Symbiose aus Gesamtschule plus Sekundarschule(n) vorstellbar

Logo SPD Bedburg-Hau und Wilhelm van Beek

Die Politik der drei Kommunen Kleve, Bedburg-Hau und Kranenburg berät über Ihre Schullandschaft. Im wesentlichen diskutiert wurde die Gründung von drei Sekundarschulen. Auf den Vorschlag der Bezirksregierung, ein Modell aus Gesamtschule und Sekundarschulen in Betracht zu ziehen, reagierten in ersten Stellungsnahmen die politischen Vertreter in Reihen der Klever Grünen und der CDU gestern mit großem Unmut. Deutlich positiver äußert sich Wilhelm van Beek, Fraktionsvorsitzender der SPD Bedburg-Hau: „Der Vorschlag der Bezirksregierung ist konstruktiv. Auch eine solche Lösung kann sich die SPD Bedburg-Hau gut vorstellen.“

Aus Sicht der SPD Bedburg-Hau wären natürlich auch die drei Sekundarschulen in den drei Kommunen ein Fortschritt für die Schulsituation. „Uns ist dabei insbesondere die gymnasiale Ausrichtung wichtig. Nicht zuletzt auch wegen der schlechten Abiturienten Quote im Kreis Kleve. Dies ließe sich mit einer eigenen Oberstufe, wie sie die Gesamtschule vorsieht, selbstredend effektiver und nachhaltiger verbessern. Wir sehen darin viele Vorteile sowohl für die Schüler als auch für die Attraktivität der jeweiligen Schulstandorte und begrüßen die Anregung der Bezirksregierung“, erklärt Sozialdemokrat van Beek.

Nach seiner Ansicht bieten beide Schulformen die Voraussetzung sich symbiotisch zu ergänzen. „Es bestehen zwischen Sekundarschulen und Gesamtschulen viele Gemeinsamkeiten, es gibt aber auch spezifische Besonderheiten: Die Gesamtschule hat im Gegensatz zur Sekundarschule eine eigene Oberstufe. Die Sekundarschule hingegen hat den Vorteil auch mit Teilstandorten sowie weniger Parallelklassen gebildet zu werden. Verzahnt man beide Schulformen von Anfang an, im Rahmen eines abgestimmten pädagogischen Konzeptes und der Lehrpläne, sehr eng miteinander, wäre dies sehr vielversprechend“, so der SPD-Vorsitzende van Beek.

Der Erhalt der weiterführenden Schulstandorte in Bedburg-Hau und Kranenburg kann dann durch die Sekundarschule realisiert werden. Und über die Oberstufe einer Gesamtschule können dann auch Schüler der Sekundarschule problem- bzw. bruchlos zum Abitur geführt werden.

„Praktisch erhielte man an allen Standorten weiterführende Schulen mir Gesamtschulcharakter – mit einer gemeinsamen Oberstufe in Kleve. Und an allen Standorten wird jedem Schüler längeres gemeinsames Lernen, individuelle Förderung sowie alle Schulabschlüsse ermöglicht. Wir empfehlen daher den Vorschlag der Bezirksregierung zur Gründung einer Gesamtschule plus Sekundarschulen unaufgeregt, ernsthaft und vor allem mal unvoreingenommen zu prüfen“, sagt Wilhelm van Beek.

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