Ferienwerk Ameland erhielt Bürgerpreis „Bedburg-Hauer Stele“

Karin Wilhelm überreicht den Bürgerpreis an Karsten Müller
Karin Wilhelm überreicht den Bürgerpreis an Karsten Müller

Im feierlichen Rahmen wurde das Ferienwerk Ameland mit dem von der SPD Bedburg-Hau gestifteten Bürgerpreis der „Bedburg-Hauer Stele“ ausgezeichnet. Mit großer Freude und unter viel Beifall nahm der 1. Vorsitzende des Ferienwerks Ameland Bedburg-Hau Karsten Müller die, aus massiven Granit gefertigte und mit 250 EUR dotierte, Auszeichnung durch die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karin Wilhelm entgegen. Mit Ihm freuten sich auch die weiteren erschienen Mitglieder des Ferienwerkes über die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung für die langjährige ehrenamtlich erbrachte Arbeit für Kinder und Jugendliche.

Seit nun über 45 Jahren organisieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Ferienwerkes attraktiven Urlaub für Kinder und Jugendliche auf der Insel Ameland. Der hohe ehrenamtliche Einsatz trägt auch zu den moderaten Kosten bei und ermöglicht damit vielen Kindern überhaupt erst die Teilnahme. Karin Wilhelm, die in ihrer gut recherchierten und respektvollen Laudatio auch über die vielfältigen Aktivitäten und die Historie des Ferienwerkes Ameland berichten konnte, sagte: „Es war gerade diese langjährige – fast fünf Jahrzehnte lang andauernde, also über mehrere Generationen hinweg – Tätigkeit für Kinder und Jugendliche die uns in ihrer Unermüdlichkeit beeindruckt hat. Von der Vorbereitung und der umfangreichen Betreuung sowie der Beköstigung vor Ort, über das vielfältige und abwechslungsreiche Freizeitprogramm bis zur Nachbearbeitung mit Fotoabend gilt es vieles zu beachten und zu planen. Das soziale Engagement Ehrenamtlicher, anderen Menschen das Leben durch hohen persönlichen Einsatz angenehmer zu machen und gleichzeitig fast automatisch junge Menschen zum Ehrenamt zu ermutigen und hinzuführen, findet unsere große Anerkennung.“ Auch Bürgermeister Peter Driessen, der es sich nicht nehmen lässt das Ferienwerk Ameland jedes Jahr vor Ort zu besuchen und das starke Engagement der Ehrenamtler des Ferienwerkes Ameland kennt, zollte allergrößten Respekt für deren Leistungen. Aber auch den Sozialdemokraten danke er für deren Idee zur Verleihung des Bürgerpreises.

Laudatio der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Karin Wilhelm zur Verleihung der "Bedburg-Hauer Stele“ an das Ferienwerk Ameland

Karin Wilhelm

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie sehr herzlich zu der heute stattfinden Veranstaltung, der dritten Verleihung des SPD Bürgerpreises, der Bedburg-Hauer Stele.

Zu Beginn möchte ich unseren Bürgermeister, Herrn Peter Driessen, herzlich begrüßen. Sein Besuch zur heutigen Preisverleihung ist eine Premiere und wir freuen uns sehr, dass es dieses Mal geklappt hat.

Auch möchte ich schon Dank sagen und zwar allen Helfern / -innen die zum Gelingen der heutigen Veranstaltung beitragen und auch Herrn Reintjes vom Schwanenhof der uns kurzfristig die Möglichkeit hier zu feiern eingeräumt hat, da es ja leider mit dem Pfarrheim Hau – Abreise- und Anreisestation der Armelandreisenden – wegen eigener Nutzung nicht geklappt hat. Bei jedem Helfer möchte ich mich für die Beteiligung an dieser Veranstaltung bedanken.

Die SPD Bedburg-au Hau freut sich über die große Teilnahme von Bürgerinnen und Bürger an dem Festakt sehr, da es ein Zeichen der großen Wertschätzung und Anerkennung der Leistung des Ferienwerkes Ameland ist.

Bürgermeister Peter Driessen

Das Leben in einer Gesellschaft ist ohne bürgerliches Engagement überhaupt nicht denkbar. In Bedburg-Hau gibt es eine vielfältige Anzahl von Bürgern/Innen, die sich jeder auf seine/ihre Weise zum Wohl der Gemeinde und ihrer Menschen engagieren. Die SPD Bedburg-Hau bemüht sich um ein sehr bürgernahes und gemeindeprägendes, politisches Auftreten und Wirken, da sie es für ein unabdingbares Handeln für eine funktionierende Gesellschaft hält.

Wer einmal einem Ehrenamt zugestimmt hat – zumal einem sozial orientiertem – lässt sich immer wieder einbinden oder bringt sich freiwillig und gerne ein. Heute geht es jedoch nicht um die SPD, sondern darum, solches Handeln von anderen zu erkennen, Wert zu schätzen und zu würdigen.

Ein gern wahr genommener Termin für die SPD Bedburg-Hau ist der alljährlich anstehende und mit Begeisterung und Vorfreude wahrgenommene Besuchstermin des Ferienlagers auf Ameland. Auch hier zeigt sich wer einmal da war, will es immer wieder!

Bisher kenne ich nur die Nordfriesischen Inseln und bin ebenfalls mit einem Suchtvirus befallen, kann es also sehr gut verstehen.

Die SPD Bedburg-Hau hat sich dazu entschlossen einen SPD Bürgerpreis - die von uns sogenannte „Bedburg-Hauer Stele“ - zu stiften und sie würdigen Preisträgern einmal jährlich zu verleihen. Mit dem Bürgerpreis und der Verleihung sollen Mitglieder und Mitbürger aufgerufen und motiviert werden, sich für das Wohl der Gemeinde und seiner Mitbürger ehrenamtlich einzusetzen.

Dieser Preis wird einmal jährlich verliehen, die Preisträger erhalten einen Sachpreis – die Stele - und einen Geldpreis in Höhe von 250,- Euro. Diese Preise werden in einer würdigen und feierlicher Versammlung vor Mitgliedern und Mitbürgern überreicht – so wie wir es gerade erleben. Der Bürgerpreis kann an eine Einzelperson – wie im bei der 1. Preisverleihung Herrn Andreas Grunenberg - oder einer Gruppe – wie im letzten Jahr dem FAIR-Teiler, oder als Sonderpreis verliehen werden.

Anlass der Preisverleihung sind jedoch immer ehrenamtlich erbrachte Verdienste um das Wohl der Bürger der Gemeinde Bedburg-Hau, die durch wirtschaftliche, kulturelle, politische, sportliche oder soziale Aufgabenerledigung erlangt werden. Ehrenamt ist Voraussetzung – Mandatsträger sind ausgenommen. Auch sollten der oder die Preisträger/innen in der Gemeinde Bedburg-Hau beheimatet sein oder in sehr enger Beziehung zur Gemeinde Bedburg-Hau stehen.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den SPD Vorstand - Vorschläge von den Mitgliedern und Mitbürgern der Gemeinde Bedburg-Hau werden jederzeit gerne entgegengenommen. (Aufforderung!)

Die Bedburg-Hauer Stele ist eine Anlehnung an das Denkmal der sieben Stelen im Kreisverkehr der Ortschaft Schneppenbaum, welches die Ortschaften als tragende Säulen der Gemeinde darstellt. Als verkleinerte, aus massivem Granit gefertigte, Nachbildung greift der SPD-Bürgerpreis diese Kernaussage auf: Gerade die vielen Ehrenamtlichen sind tragende Säulen einer Gesellschaft. Ohne sie ist ein Gemeinwesen gar nicht denkbar und dies soll heute hier geehrt und ausgezeichnet werden.

Für die SPD ist ehrenamtliches Engagement sehr, sehr wichtig und kostbar!

Wir leben heute in einer Zeit, in der der Einzelne so viel Zeit hat wie wohl nie zuvor und dennoch nie genug davon hat, dass er bereit wäre es für Andere oder gar für die sogenannte „Allgemeinheit“ zu opfern. Opfern ist ein bedeutsames Wort, meine Erfahrung jedoch ist, dass man beim Ehrenamt zwar Zeit opfert, bzw. einbringt und zur Verfügung stellt, aber im Gegenzug eine Menge wiederbekommt. Man lernt unheimlich viel hinzu, über den Sachverhalt für den man sich engagiert, über andere Menschen, aber auch über sich selbst. Aber wenn man sich für etwas einsetzt, hat man Ziele, Visionen für Veränderungen. Diese Ziele und Visionen setzen Kräfte frei, die man vorher nicht in sich vermutet hat und man kann auch viele andere mit der eigenen Begeisterung motivieren mitzumachen, sich ebenfalls zu engagieren. Dies ist dem heutigen Preisträger in großem Umfang immer wieder gelungen.

Mehr als 45 Jahre ist der Ferienverein Ameland aktiv für Kinder und Jugendlich in der Gemeinde Bedburg-Hau, dass spricht für viel Ausdauer und Begeisterung an einer Sache. Es gibt viele ehrenamtlich Tätige in der Gemeinde und zur Zeit sind gerade die Ehrenamtlichen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind und teils bis an ihre eigene Belastungsgrenze gehen sehr gefordert. Wir sehen und schätzen dies sehr!

Dennoch war es gerade diese langjährige – fast fünf Jahrzehnte lang andauernde, also über mehrere Generationen hinweg – Tätigkeit für Kinder und Jugendliche die uns in ihrer Unermüdlichkeit beeindruckt hat. Von der Vorbereitung und der umfangreichen Betreuung sowie der Beköstigung vor Ort, über das vielfältige und abwechslungsreiche Freizeitprogramm bis zur Nachbearbeitung mit Fotoabend gilt es vieles zu beachten und zu planen.

War es einst Sepp Herberger der sagte: "....nach dem Spiel ist vor dem Spiel…."? (?) so sagen die Lagerleiter auf Ameland sicherlich immer: „…..nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub…..“ , diese umfangreiche Organisation lässt sich nicht in ein paar Tagen bewältigen! Der hohe ehrenamtliche Einsatz trägt auch zu den moderaten Kosten bei und ermöglicht damit vielen Kindern überhaupt erst die Teilnahme. Dieses große, mit viel Herzblut und noch mehr Ausdauer geleistete Engagement ist beeindruckend und findet unsere Anerkennung.

Wer einmal mit auf Ameland war, will wieder hin! Viele der Teilnehmer wechseln nach Erreichung der Altersgrenze und einem Jahr Pause die „Seiten“ und reisen dann als Hilfsbetreuer (unter 18) und im Alter von über 18 Jahren als Betreuer mit. Die ganz schwer infizierten arbeiten später als Koch- und Versorgungshelfer und noch später im Vorstand oder Förderverein (oder in beiden Gremien) mit. Ganz „schlimm“ infizierte machen sogar für viele Jahre (9 nach der Liste die mir vorlag, aber 2000 endete) den Lagerleiter, so wie Sie Herr Karsten Müller der Sie heute stellvertretend für alle aktiven und ehemaligen Helfer und Mitwirkenden den Preis in Empfang nehmen.

Der Preis geht heute, im Oktober 2015, wie es ja schon der Presse zu entnehmen war, an das Ferienwerk Ameland (Bedburg-Hau).

Der Preis – den es gleich gibt - ist eng mit der Gemeinde Bedburg-Hau verbunden, mit dem Markenzeichen im Kreisverkehr. Auch dieses Denkmal zeigt und signalisiert uns: nur gemeinsam sind wir stark – aber einer muss erst mal den Anfang machen.

Der Startschuss für das Ferienwerk Ameland fiel im Jahre 1967 als Hans Deppen, der zuvor Kaplan von St. Liebfrauen Homberg-Hochheide war- einer Gemeinde, die bereits das Amelandfieber gepackt hatte - Pfarrer von Hau wurde. Im Rahmen der Jugendarbeit setzte er sich dafür ein, einige Plätze im Hochheider Amelandlager für Hauer Kinder zu reservieren. Die Erfahrung eines "Wir-Gefühls" der Kinder war neben der seelsorgerischen Betreuung ein wichtiger Beweggrund für Hans Deppen.
Und so fuhren 1968 10 Hauer Mädchen und 10 Hauer Jungs mit dem Lager Hochheide nach Ameland.
Die Begeisterung, mit der die Kinder nach den Ferien ihre Erlebnisse schilderten, steckte an. 1969 und 1970 wurden die Anzahl der Plätze für die Hauer Kinder nochmals erhöht. Für 1971 zeichnete sich wiederum eine noch stärkere Nachfrage ab. Somit wurden Pläne für ein eigenes Hauer Lager immer konkreter.

Gegenüber vom Lager Hochheide fand man einen geeigneten Bauernhof, der 1971 erstmals mit 56 Jungen und 52 Mädchen besucht wurde. Das Lager selbst wurde schnell zum Anliegen der gesamten Pfarre. Zahlreiche Sachspenden, aber auch jede Menge an ehrenamtlich geleisteter Arbeit schufen die Grundlage für das erste Lager. Der große Erfolg des Lagers bereits im ersten Jahr ermutigte dazu, 1972 schon zwei - nach Geschlechtern getrennte - Lager durchzuführen. Der Beginn des Ferienwerkes war geschaffen.

In den siebziger Jahren wurde auch ein Lager im Sauerland (Mittelagger) betrieben aber nur Ameland ist man bis heute treu geblieben. Das Ameland-Lager "Camp Ritskemoei" befindet sich in dem kleinen Örtchen Buren. Es gehört dem Ehepaar Henk und Katrin Metz, die das Gebäude früher als Bauernhof genutzt haben. Gab es bis in die Anfänge der 90er Jahre noch Viehbetrieb auf dem Hof der Familie Metz, so sind mittlerweile dort, wo früher die Kühe im Winter fraßen und schliefen, drei Schlafräume und ein großer Tagesraum eingerichtet worden. Seit dem Jahr 2010 wurde die Verwaltung des Lagers von Erna Brouwer-Metz, der Tochter von Henk und Katrin, übernommen. Insgesamt bietet das Lager Platz für etwa 75 Kinder plus 9 Betreuer, wobei das Küchenteam und einige weitere Betreuer in Nebenhäusern untergebracht werden können.

Sie, Herr Karsten Müller sind seit mehr als 40 Jahren mit dabei, zuerst als Teilnehmer und dann als Betreuer und viele Jahre auch als Lagerleiter bei den Jungen. Im Vorbereitungsgespräch war nach wie vor eine große, ansteckende Begeisterung für dieses jahrzehntelange Engagement heraus zu spüren. Solch eine Begeisterung für eine Sache erlebe ich selten. Aber bei Ihnen wurde soziales Ehrenamt ja auch schon im Elternhaus vorgelebt und ich denke Sie werden die Freude die sie - und alle anderen Tätigen im Ferienwerk Armeland - den Kindern und Jugendlichen bereiten, als beständigen Ansporn empfinden um immer weiter zu machen.

Viele Jahrzehnte wurde für drei Wochen gefahren, seit drei Jahren nun nur noch für zwei Wochen. Dies ist der Kürze der Ferien und den jeweiligen Familiensituationen geschuldet. Die Ferien sind eben nur 6 Wochen lang und viele Familien machen auch noch richtigen Familienurlaub. Dennoch bleiben die Wochen auf Ameland für Kinder und Jugendliche attraktiv. War es zu Beginn des Ferienwerkes für viele Jugendliche überhaupt die einzige Möglichkeit einen Urlaub zu erleben, ist es heute eine nach wie vor attraktive und alternative Möglichkeit. Es ist ein etwas anderer Urlaub – eben ein Urlaub ohne Eltern. Ein Gefühl von Freiheit und Erwachsensein macht sich sicherlich breit auf dieser Reise, ein bisschen Abenteuerlust ebenso.

Ab und zu fließen sicherlich auch Tränen, bei den „Erstlingen“ vielleicht beim Abschied von den Eltern oder wenn es vor dem Schlafengehen zu heimtückischen Heimwehattacken kommt bevor man dann total erschöpft in den Inselschlaf fällt. Nach Ende des Urlaubs mag der Abschiedsschmerz von der Insel auch wieder groß sein oder auch für die Jugendlichen denen die Altersgrenze eine Rückkehr im nächsten Jahr verwehrt.

Als etwas besonders – fast schon kulthaftes „muss“ – wurde mir der am Anreisetag nach Bezug und Einrichtung der Unterkunft, der gemeinsame Gang am Vorabend oder Abend an die Nordsee beschrieben. Es ist komisch, erst wenn man an der Küste, am oder im Wasser ist, ist man richtig angekommen, ist man „echt“ auf der Insel. Von den wundervollen Sonnenuntergängen oder Wolkenbildern brauche ich keinem überzeugten Inselurlauber etwas zu erzählen. (sieht man es nur weil man Zeit hat, sich in einem besonderen „Modus“ befindet? Auch am Niederrhein geht die Sonne ja bekanntlich manchmal unter…..aber hier sind wir mit so viel anderen Dingen beschäftigt – nur auf der Insel gönnen wir uns diese Blicke und Auszeiten)

Ihnen, Herr Müller und auch allen anderen Helfern gilt unser Dank heute. Sie ermöglichen vielen Kindern und Jugendlichen durch Ihren ehrenamtlichen Einsatz immer wieder schöne Urlaubswochen. Ich persönlich stelle es mir sehr stressig vor. Die gesamte Vorbereitung, Planung und Organisation von Dingen, Lebensmitteln, Notwendigkeiten und Menschen. Dann die Fahrt rüber, die Verteilung dort, die Verantwortung – an sich schon! – und auch das Erstellen des gesamten Programmes als da auf dem Plan steht: Burgenbauwettbewerb, Spiel ohne Grenzen, Lagerolympiade mit Disziplinen wie „Gummistiefel-Weitwurf“ ( welche Technik hier die beste ist würde ich ja mal gerne wissen), Wanderungen zum Leuchtturm, Treckerfahrten, Kutterfahrten, Sport (SPD Pokal beim Fußball) Spiel, Spannung, Bastelprogramm beim schlechten Wetter (gibt es das auf Ameland überhaupt? – eigentlich nur die falsche Kleidung-oder?), spezielle Abendprogramme wie „Dalli-Dalli“, „Mini-Play-Back-Show“, „Wetten dass…“ oder „Traumhochzeit“ aber alles O H N E Fernseher!

... und natürlich Disco, wobei die Mädchen und Jungen aus Bedburg-Hau nach wie vor sehr begehrt sind auf dem Ameländer Discomarkt und zahlreiche Freundschaften geschlossen worden sind.

Ein ganz besonderes dickes Lob geht an die jeweiligen Küchenmannschaften – gute Verpflegung, zu dem Kind- und Urlaubsgerecht – sind ein sehr wichtiger Posten bei der Bewertung eines guten Urlaubes. Die zu verarbeitenden Mengen an Lebensmitteln und die damit verbundene Arbeit kann ich mir lebhaft vorstellen. Ich koche sehr gerne, aber die Vorstellung für 70-100 ausgehungerte Mägen etwas vernünftiges, leckeres und preiswertes sowie Kind gerechtes auf den Tisch bringen zu müssen treibt mir allein bei der Vorstellung schon die Schweißperlen auf die Stirn. Auch hier zählen sicher viel Erfahrung, Kochbegeisterung und viele „Schnibbelhelfer“ zu den Garanten einer gelungen Mahlzeit. ( Wie viel Liter fassen denn die Töpfe?? Wird in „Schichten“ gegessen? )

Mein ganz spezieller Dank an alle Küchenhelfern und besonders an die sogenannten „Kochmuttis“

Die jährlichen Ferienmaßnahmen finanzieren sich zum einen durch die zu zahlenden Elternbeiträge, zum anderen aber auch durch öffentliche Zuschüsse vom Kreis Kleve und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, wie Bedburg-Hau. Natürlich freut sich das Ferienwerk Ameland auch immer über Spenden, egal ob als Geldbetrag oder als Sachspende, denn nach wie vor und vielleicht zukünftig wieder häufiger, ist es eben keine Selbstverständlichkeit, dass die Kinder auf Urlaubsfahrt gehen können oder es besondere Unternehmungen während der Ferienzeit auf Ameland möglich sind. Die Spender leisten so einen Beitrag dazu, den Kindern weiterhin neue Preise für das Lagerchampionat, neue Spielsachen oder auch mal das eine oder andere Programm-Highlight (z.B. Treckerfahrten, Wasserrutsche im Lager, Wattwanderung, u.v.m.) bieten zu können.

Das soziale Engagement Ehrenamtlicher, anderen Menschen das Leben durch hohen persönlichen Einsatz angenehmer zu machen und gleichzeitig fast automatisch junge Menschen zum Ehrenamt zu ermutigen und hinzuführen findet unsere große Anerkennung. Die Mitarbeitenden beim Ferienwerk Ameland sind mit viel Herzblut und großer Überzeugung, Idealismus und Begeisterung bei der Sache.

Gratulieren Sie alle mit mir dem Preisträger des SPD Bürgerpreises 2015 - der „Bedburg-Hauer Stele“ - dem Ferienwerk Ameland (Bedburg-Hau) vertreten durch Herrn Karsten Müller und dem Vorstand.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg.!!

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