Bedburg-Hau plant neue Wohnbebauung - Ziegelhütte und Friedhofserweiterungsfläche Schneppenbaum

Bisherige Friedhofserweiterungsfläche an der St. Markus Kirche in Schneppenbaum: Hier plant die Gemeinde vier Mehrfamilienhäuser entstehen zu lassen.
Bisherige Friedhofserweiterungsfläche an der St. Markus Kirche in Schneppenbaum: Hier plant die Gemeinde vier Mehrfamilienhäuser entstehen zu lassen.

Um der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnungen im Gemeindezentrum aber auch nach Baugrundstücken zur privaten Bebauung zu entsprechen, plant die Gemeinde neue Bauflächen für Wohnbebauung auszuweisen. Die Politik hat jüngst einstimmig der Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Friedhofserweiterungsfläche Schneppenbaum sowie für den zweiten Bauabschnitt der Ziegelhütte zugestimmt.

Auf der Friedhofserweiterungsfläche Schneppenbaum, die an das Wohngebiet Norbertstraße anschließt, sollen insgesamt 4 zweigeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen, so die Beschlussvorlage der Verwaltung. Das im Gemeindezentrum gelegene 4000 qm große Grundstück befindet sich im Besitz der Gemeinde und wird nicht mehr als Friedhofserweiterungsfläche benötigt.

Aber nicht nur das Interesse an zentrumsnahen Wohnungen sei laut Verwaltung vorhanden, auch die private Nachfrage nach Baugrundstücken sei weiterhin ungebrochen. Rund 150 Anfragen für das gesamte Gemeindegebiet liegen vor, wie die Verwaltung auf Nachfrage der SPD ausführte. Deshalb soll der eigentlich für das Jahr 2020 geplante zweite Bauabschnitt der Ziegelhütte nun vorgezogen werden. Man hofft im Herbst 2018 Bauwilligen den ersten Spatenstich ermöglichen zu können. Ungefähr 40 Grundstücke könnten auf der 5ha großen Fläche realisiert werden. Wie schon im ersten Bauabschnitt sollen dort auch ein paar Mehrfamilienhäuser entstehen.

„Die Nachfrage nach Bauland für Einfamilienhäuser besteht schon länger. Um zu vermeiden, dass sich Bauwillige umorientieren in umliegende Kommunen, muss den Interessenten für ihre Bauplanungen schnell eine Perspektive gegeben werden“, erklärt SPD-Bauausschussmitglied Klaus Brandt und erklärt: „Wir begrüßen die jetzigen pragmatischen einstimmigen Entscheidungen und den Bauabschnitt der Ziegelhütte auf Ende 2018 vorzuziehen“

Die Ansiedlung von Bürgern und der Verkauf der Bauflächen hat noch einen weiteren positiven Aspekt, wie die SPD erläutert: „Es entstehen zusätzliche Einnahmen. Dies hilft natürlich auch bei der Verbesserung der gemeindlichen Finanzen und beim Gesamtschuldenabbau. Auch das ist uns ein weiteres wichtiges Anliegen dabei“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Willi van Beek.

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