Fracking – Ist Grundwasser in Kleve und Bedburg-Hau in Gefahr?

SPD-Infoveranstaltung

Die stark umstrittene Gasfördermethode Fracking, bei der ein sehr bedenklicher Chemiecocktail in die Erde gepresst wird, bleibt in der Kritik und beunruhigt viele Menschen. Mit der Frage „Ist unser Grundwasser in Gefahr?“ nehmen sich die SPD-Ortsvereine aus Bedburg-Hau und Kleve der Thematik Fracking an und laden gemeinsam die Bürgerinnen und Bürger zu einer Infoveranstaltung ein.

Diese findet statt am Donnerstag, 18. April, um 19:30 Uhr im Kolpinghaus Kleve (Kolpingstraße 11). Als kompetenten Referenten haben die Sozialdemokraten Dipl.-Geogr. Dirk Jansen vom BUND für Umwelt und Naturschutz gewinnen können.

Bis kürzlich hätten noch Politiker bundesweit den Eindruck erweckt Fracking verhindern zu wollen. Auch Gutachten der Bundes- und Landesregierung attestierten, dass mit der Frackingtechnologie deutliche Risiken verbunden sind. Aber die jetzige Gesetzesinitiative der Bundesregierung sehe nun doch kein generelles Verbot mehr vor, so die SPD. Gegen die befürchtete Vergiftung des Grundwassers engagieren und mobilisieren sich mehr und mehr Menschen.

„Auch für Bedburg-Hau und Kleve ist die Gefahr real, immerhin werden beide schon als Aufsuchungsfeld Saxon 1 West geführt“, darauf weisen Josef Gietemann von der SPD Kleve und Willi van Beek (SPD Bedburg-Hau) hin.

Im Rahmen der aktuellen SPD-Infoveranstaltung wird der BUND Experte Dirk Jansen beispielsweise darüber informieren:

  • Was ist Fracking überhaupt?
  • Welche Ziele werden damit verfolgt?
  • Welche Gefahren, speziell für das Grundwasser, sind damit verbunden?
  • Inwieweit sind Kleve und Bedburg-Hau betroffen?
  • Schützt die Initiative der Bundesregierung ausreichend vor den Gefahren oder sollte die Risikotechnologie Fracking verboten werden?

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