SPD Bedburg-Hau setzt auf Dr. Ursula Pitzner und möchte Bürger deutlich stärker einbeziehen

Dr. Ursula Pitzner
Dr. Ursula Pitzner

Das die SPD Bedburg-Hau die parteilose Bürgermeisterkandidatin Dr. Ursula Pitzner tatkräftig unterstützt, haben die Sozialdemokraten durchweg immer offen und klar kommuniziert. Nun erläutern die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karin Wilhelm und der SPD-Fraktionsvorsitzende Willi van Beek die Beweggründe und ihre eigenen Schwerpunkte für die kommende Ratsperiode.

„Ursula Pitzner ist eine Person mit viel Power. Sie hat sich hochgearbeitet und durchgeboxt und ist gleichzeitig ein wirklicher Teamplayer mit großer sozialer und kommunikativer Kompetenz. Heute steht sie erfolgreich als Unternehmerin ihre Frau“, erklärt Sozialdemokratin Karin Wilhelm und wirbt: „Sie würde mit ihren Erfahrungen, Ideen sowie viel frischen Schwung die Gemeinde belebend bereichern und sie zielstrebig zukunftsgerichtet voran bringen. Vor allen würde sie die Bürger*innen viel intensiver in die Prozesse einbeziehen“.

SPD-Ratsherr Willi van Beek fügt hinzu: „Eine deutlich stärkere Bürgerbeteiligung und Transparenz ist eins ihrer Kernanliegen. Darin stimmen wir vollkommen überein. Auf Initiative der SPD wurde beispielsweise ein Einwohnerfragerecht in allen Ausschüssen eingeführt, alle öffentlichen Ratsvorlagen den Bürgern zugänglich gemacht, dafür die Nutzung einer Handy APP bereitgestellt oder das Einreichen von Anregungen und Beschwerden der Bürger über das Internet ermöglicht“. In der kommenden Ratsperiode werde sich die SPD für ein Bürgerbudget stark machen. „Im Rahmen eines festgelegten Budgets könnten Bürger*innen eigene zu realisierende Vorschläge machen und selbst darüber abstimmen“, so van Beek: “Zudem halten wir eine Bürger-App, zur Vernetzung der Menschen, für sehr sinnvoll“

Darüber hinaus fordern die Sozialdemokraten sozial-gerechte Elternbeiträge beim Ogata und wollen die Digitalisierung sowie Videounterricht der Schulen fördern. Damit finanziell schwache Familien nicht abgehängt werden, möchte die SPD entsprechende Förderprogramme nutzen. Solide Finanzen in Corona Zeiten nimmt die SPD als zu ernstzunehmende Herausforderung an. Einem Kiesabbau an der Antoniterstr. stehen die Sozialdemokraten ablehnend gegenüber.

Sollte der frühere Hauptschulstandort entfallen, wirbt die SPD im Sinne eines florierenden und starken Gemeindezentrums für die Prüfung dieser Fläche für beispielsweise Einzelhandel, Ärzte, Cafe, Büros und Wohnraum. Das Hallenbad will die SPD erhalten.

Eine leistungsfähige Feuerwehr, die Unterstützung der Vereine und des Ehrenamtes sind ebenfalls zentrale Anliegen der Sozialdemokraten. Die gute Flüchtlingsbetreuung durch den AIK und der Integrationsbeauftragten soll nach Meinung der SPD um weitere Betreuungszeiten aufgestockt werden. „Eine schnellere Unterstützung und Integration der Menschen hat viele Vorteile“, so Karin Wilhelm.

Hinsichtlich des Kliniknordteils begrüßt die SPD die Prüfung eines Bebauungsplanes und betont die Chancen des vom Verfall und Leerstand bedrohten Bereichs, hin zu einem attraktiven Areal mit Mehrwert für Bürger und Gemeinde. „Mit echter Bürgerbeteiligung und Beachtung der Ökologie“, wie Willi van Beek unterstreicht.

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