SPD Bedburg-Hau begrüßt Bürgerversammlung zwecks Verkehrsberuhigung Horionstraße

Die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Bedburg-Hau ist für eine Verkehrsberuhigung der Horionstraße und hat dazu einen eigenen Vorschlag erarbeitet. Hintergrund waren die Ausführungen des Bürgermeisters in der vorletzten Sitzung des Rates über eine polizeiliche Verkehrsüberwachung auf der Horionstraße, bei der festgestellt worden ist, dass dort täglich ca. 1.850 bis 1.950 Personenkraftwagen verkehrten und die Horionstraße für die Aufnahme des gegenwärtigen Verkehrs nicht ausgelegt sei, sowie die Anwohner unverhältnismäßig stark belastet seien.
Auf der jüngsten Ratssitzung am 19. November 2009 wurde jetzt über die Verkehrssituation und Maßnahmen zur Verkehrsberuhigungen lösungsorientiert debattiert.

„Die SPD Bedburg-Hau teilt die Auffassung über die kritische Verkehrssituation und begrüßt sehr, dass bald eine Bürgerversammlung durchgeführt wird, auf der die verschiedenen Möglichkeiten und Vorschläge unter Berücksichtigung der Kosten mit den Anwohnerinnen und Anwohnern erörtert werden, da wir die Meinung vertreten, dass eine Entscheidung darüber, welche Maßnahmen durchgeführt werden, nur im Einvernehmen mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern gefunden werden sollte“ führt Wilhelm van Beek (stellv. Fraktionsvorsitzender) aus. Die Sozialdemokraten sind der Auffassung das neben anderen, als effektivste Maßnahme, auch die Abbindung der Horionstraße realisiert werden könnte, sollte es Wusch der Anlieger sein. Für diesen Fall hat die SPD einen eigenen Vorschlag im Rat vorgestellt:

Die Horionstraße könnte vor der Kreuzung Loo´sche Heide/Jahnstraße aus Richtung der Schmelenheide kommend für den PKW Verkehr abgebunden werden. Auf der Grünfläche an der Horionstraße/Loo´sche Heide (gegenüber der Fahrschule) könnte ein Wendehammer, möglicherweise mit Parkbuchten errichtet werden. Für Fußgänger und Fahrradfahrer sollte keine Sperrung erfolgen. Für Anlieger könnte, falls von diesen gewünscht, die Verbindung zwischen Jahnstraße und Johannesstraße für PKWs geöffnet werden, damit deren Kinder den Johannes-Kindergarten möglichst problemlos und „trockenen Fußes“ erreichen können. Die Verbindung soll dann als Spielstraße mit Schrittgeschwindigkeit fortgeführt bzw. ausgelegt sein.

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