SPD möchte Radfahren attraktiver machen durch mehr Fahrradschutzstreifen Niederländer sind Vorbild

Fahrradweg

Der Ausbau und die Förderung des Zweiradverkehrs ist ein zunehmend stärker verfolgtes Ziel der Politik, zumal es eine bedeutsame Maßnahme zur Verringerung der Schadstoffe und zur Klimaverbesserung darstellt. Doch scheitert dieses Anliegen nicht selten auch an bestehenden Vorschriften, wie die Bedburg-Hauer SPD-Ratsfraktion findet. Tatsächlich stehen beim Anliegen der Sozialdemokraten für mehr farblich markierte Fahrradschutzstreifen die aktuellen Straßenverkehrsvorschriften dem stark einschränkend gegenüber. Das möchte die SPD verbessern und beantragt, dass der Verkehrsminister auf die Notwendigkeit von Veränderungen der derzeitigen straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften hingewiesen werden soll. Das Ziel ist, dass auf den Straßen, innerorts wie außerorts, mehr farblich markierte Schutzstreifen für Fahrradfahrer ermöglicht werden.

„Möchte man die Fahrradnutzung attraktiver und sicher machen, muss man mehr dafür tun. Beispielsweise mit mehr farblich markierten Schutzstreifen. Das diese häufiger als bislang möglich wären, führen uns die Niederländer immer wieder vor Augen. Man braucht sich von diesen positiven Ansätzen eigentlich nur was abschauen“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Willi van Beek und ergänzt: „Selbst Pilotprojekte in Deutschland mit farblich gekennzeichneten Schutzstreifen für Fahrräder außerorts, haben, laut einer Beschlussvorlage der Kommune Kranenburg, durchweg zu positiven Ergebnissen geführt“. Über den SPD-Antrag entscheidet die Politik in der öffentlichen Ratssitzung am 23. Mai.

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